…es lebe der Elevatorpitch!

Der Ansatz ist totaler Quatsch. Kein Mensch hat Zeit und will Geschichten hören. Das war eine Resonanz auf den Artikel Kundenstory als Elevatorpitch, den ich in einer Xing-Gruppe veröffentlicht habe.

Pitch, kurz auf den Punkt gebracht:

Für mich ist ein Elevatorpitch eine kurze Präsentation, mit der Sie andere für Ihre Ideen, Dienstleistungen oder Produkte begeistern. Das Ziel dieser 30 bis 60 Sekundenpräsentation ist es, Ihren Gesprächspartner so neugierig zu machen, dass er mehr erfahren möchte.

Diese Art der Kurzpräsentation ist angeblich vor gut 35 Jahren in den USA entstanden. Seit dieser Zeit hat sich viel geändert und gerade deshalb halte ich den Elevatorpitch für besonders wichtig. Hier sind 3 gute Gründe warum:

Sie machen neugierig, anstatt zu langweilen

Die Informationsflut, die täglich um Ihre Aufmerksamkeit buhlt, ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Unsere Aufmerksamkeitsspanne dagegen wird immer kürzer. Eine spannende Kurzpräsentation wirkt da wie ein Amuse-Gueule, das in kürzester Zeit Lust und Appetit auf das ganze Menü macht.

Sie bringen Ihre Gedanken in Form

Wann wurden Sie das letzte Mal gebeten, ohne große Vorbereitung etwas zu erklären? Dann wissen Sie, was ich meine. Wenn Sie Ihre Kurzpräsentation schriftlich vorbereiten, haben Sie immer einen roten Faden. Ihre Gedanken vor sich zu sehen, bringt Sie noch einmal auf kreativere Ideen. 30 Sekunden können schnell vergehen, also nutzen Sie die Zeit und präsentieren Sie sich so, dass Ihrem Gesprächspartner die Kinnlade runterfällt.

Sie sind mobil

Mitte der 80er Jahre gab‘ es noch kein iPhone und kein Social Media. Gerade in unserer schnellen, vernetzten Zeit scheint es vielen schwerer zu fallen, Verbindungen zu knüpfen und langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Ob im Kundengespräch, auf Netzwerkveranstaltungen, am Telefon oder auf Ihrer Homepage – ein gut vorbereiteter Elevatorpitch hilft Ihnen dabei, den ersten Schritt zu machen. Wie beruhigend ist es vorbereitet zu sein, wenn jemand nicht gerade auf sein Smartphone schaut oder Kopfhörer im Ohr hat? Wie steht es mit Ihrer Kurzpräsentation?