Fachkräftemangel und eine neue Generation von Nachwuchskräften und Konsumenten, die ganz anders tickt als die, die im Unternehmen das Sagen hat – aktuell ein großes Thema in vielen Unternehmen. Aber weil die, die das Sagen haben sich immer die Köpfe zerbrechen über den Nachwuchs – statt mit uns zu reden –, drehen sich oftmals die Ideen immer wieder im Kreis, sind minimal innovativ und erreichen den Nachwuchs womöglich gar nicht. So kann das ja nicht funktionieren! Wie wäre es stattdessen mit Gedankenaustausch und Kreativität durch alle Ebenen der Hierarchie hindurch? Mit unseren Workshop-Methoden fördern wir die kreative Problemlösung und helfen Ihnen dabei, innovative Ideen zu entwickeln. Versprochen.

Falscher Denkansatz

Manager, Personalverantwortliche oder andere Entscheider zerbrechen sich den Kopf über den Nachwuchs, ohne diesen jedoch in diesen Prozess miteinzubeziehen – ein klassischer „Closed-Innovation“-Ansatz, mit dem Sie wunderbar an Ihrer Zielgruppe vorbei innovieren können.

Vor Kurzem haben wir mit einem Vertriebsleiter einer Krankenversicherung telefoniert. Er hat uns eingeladen, um Impulse zu setzen und Antworten darauf zu geben, ob der Vertrieb jugendgerecht aufgestellt ist. Er, selbst über 45, erzählte, dass er derjenige sei, der sich immer wieder neue Ideen überlege, wie man den Vertrieb für junge Kunden anpassen oder verändern könne. Seine Mitarbeiter seien zu sehr im operativen Geschäft eingebunden, als dass sie die Zeit hätten, selbst auf zündende Ideen zu kommen, so sein Eindruck.

Ein typischer Fall des Versuchs einer Closed-Innovation. Doch dem ist nicht genug: Selbst wenn der Vertriebsleiter Ideen habe, gibt es noch das Problem der Umsetzung. Er müsse Schlange in den ihm übergeordneten Hierarchiestufen stehen, um bis auf Vorstandsebene Überzeugungsarbeit zu leisten, berichtet er und ist damit sicherlich kein Einzelfall.

„Brainstormt doch mal!“

Wer wirklich an den Bedürfnissen, Wünschen und Sorgen der jungen Generation ansetzen möchte, muss die Zielgruppe selbst mit in den Entwicklungsprozess einbeziehen – und zwar nicht am Ende der Wertschöpfungskette sondern bereits am Anfang. Dieser offene Innovationsansatz, wie er beispielsweise in der „Human-Centered“ Innovation praktiziert wird, ermöglicht die Entwicklung von Ideen entlang der Bedürfnisse von Menschen. Eigentlich sinnvoll, oder? Aber Achtung: dieser „Open-Innovation“ Ansatz ist etwas Anderes als seine jungen Mitarbeiter in ein Meetingraum zu setzen und zu sagen: „Brainstormt mal – ihr seid doch die Jungen. Ihr habt eine Woche Zeit und dann hätte ich gerne Ergebnisse auf dem Tisch.“ Eine gern verwendete Formulierung aus der Entscheiderebene. Doch Kreativität auf Knopfdruck funktioniert selbst bei Künstlern nicht wirklich.

Methoden, Methoden, Methoden!

Was also braucht es, um Out-of-the-Box zu denken und neue Ideen zu entwickeln? Methoden! Methoden die dabei helfen, überhaupt erst mal die Tür zur rechten Gehirnhälfte zu öffnen, um Mitarbeiter vom klassischen Denken auf der Verstandsebene und der Betriebsblindheit wegzuholen. Salopp formuliert: Wir müssen den Zugang zum Unbewussten öffnen. Oder in der Sprache der PSI-Theorie, den Zugang zum Selbstsystem herstellen, weil daraus Kreativität entstehen kann. By the way: Für alle, die sich fragen, warum nun alle so gerne mit Post-its arbeiten – sie unterstützen die Arbeitsweise des Unbewussten (Informationsverarbeitung). Sie sehen: Es hat alles seinen Sinn!