Gute Verkäufer entwickeln sich ständig weiter. Und zwar nicht nur hinsichtlich ihrer Verkaufstechniken, sondern auch, wenn es um den Einsatz moderner Hilfsmittel geht. Digitales Arbeiten ist der Schlüsselbegriff, mit dem sich jeder Verkäufer auseinandersetzen sollte. Weshalb dich Geräte wie das iPad dabei unterstützen können, noch erfolgreicher zu werden, erfährst du in diesem Beitrag.

Digitales Arbeiten mit Sinn und Verstand

Viel hilft viel? Nicht unbedingt! Nur weil ein Verkäufer über sämtliche technischen Spielereien verfügen kann, macht ihn das noch lange nicht besser. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass klassische Technikverweigerer gegenüber ihren fortschrittlichen Kollegen klar im Nachteil sind.

Die erste Frage, die sich Verkäufer stellen sollten, lautet deshalb: Welche Hilfsmittel sind wirklich sinnvoll und auf welche kann ich getrost verzichten? Die Antwort auf diese Frage ist von Person zu Person unterschiedlich, denn so individuell wie deine persönlichen Vorlieben sind auch die Einsatzgebiete, in denen dich die moderne Technik am ehesten unterstützen kann.

Mir persönlich war es immer wichtig, die analoge und die digitale Welt möglichst ansprechend miteinander zu verbinden und mittlerweile habe ich für mich die perfekte Kombination gefunden: Auf der einen Seite erleichtern mir Geräte wie das iPad in Kombination mit dem Apple Pencil die tägliche Arbeit, und auf der anderen Seite nutze ich immer noch den guten, alten Prägestempel, um meinen Rechnungen einen persönlichen Touch zu geben.

Wie ist das denn bei dir? Hast du schon einen Weg gefunden, um sowohl analoge als auch digitale Hilfsmittel im Vertriebsalltag maximal sinnvoll einzusetzen?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich viele Vertriebsmitarbeiter in Kundengesprächen enorme Chancen vergeben, weil sie die digitale Technik entweder zu exzessiv oder zu wenig einsetzen. Nicht immer kann man ihnen daraus einen Vorwurf machen, denn oft ist es die Führungsebene, die dem effektiven Einsatz digitaler Technik im Weg steht. Nur wenn digitales Arbeiten strategisch gefördert wird, können Mitarbeiter die daraus resultierenden Chancen erkennen und sie gewinnbringend einsetzen. Andernfalls macht jeder, was er will, und das Chaos im Unternehmensalltag nimmt seinen Lauf.

Digitales Arbeiten macht flexibel

Die meisten Verkäufer haben festgelegte Officetage, die in der Regel nicht hinterfragt werden. Gehörst du vielleicht auch zu den Menschen, die sich bestimmte Tage für die Büroarbeit freihalten? Dann solltest du darüber nachdenken, ob diese Art zu arbeiten in der heutigen Zeit wirklich noch effektiv ist. Immerhin gibt es mittlerweile zahllose Geräte und Apps, die es dir erlauben, dein Office immer dabei zu haben und dann zu arbeiten, wenn es dir sinnvoll erscheint. Warum installierst du nicht beispielsweise ein CRM-Programm auf deinem iPad und nutzt es, um gleich im Anschluss an ein Kundengespräch deine gesicherten Erkenntnisse einzutragen? Direkt nach einem Gespräch ist es schließlich deutlich einfacher, wichtige Fakten festzuhalten, als wenn man Tage später erst noch in seinen Erinnerungen beziehungsweise in einem Notizblock kramen muss. Clevere Verkäufer wissen das und sehen digitales Arbeiten als einen sinnvollen Weg, um wertvolle Ressourcen wie Zeit und Nerven einzusparen.

Weshalb das iPad oft der bessere Notizblock ist

Ob analog oder digital: Das Ziel eines jeden Verkaufsgesprächs muss immer sein, den Kunden dazu zu bringen, dass er kaufen möchte. Und an dieser Stelle kann digitales Arbeiten deine Erfolgswahrscheinlichkeit maßgeblich erhöhen. Machst du dir während deiner Kundengespräche Notizen? Dann kannst du dir dafür – unabhängig davon, ob du einen Notizblock oder ein iPad nutzt – schon auf die Schulter klopfen. Warum? Weil es immer noch viel zu viele Verkäufer gibt, die grob fahrlässig handeln, indem sie sich alleine auf ihr Gedächtnis verlassen. Notizen sind ein elementares Werkzeug, um die wichtigsten Punkte eines Gesprächs jederzeit zuverlässig abrufen zu können. Außerdem versetzen sie dich in die Lage, wesentliche Vereinbarungen am Ende eines Gesprächs noch einmal gemeinsam mit deinen Kunden durchgehen zu können.

Nun stellt sich die Frage, mit welchem Utensil du während eines Kundentermins den besseren Eindruck hinterlässt: mit dem guten, alten Stift oder mit einem iPad? Falls es sich bei deinem Kunden um einen Kugelschreiberhersteller handelt, liegt die Antwort auf der Hand. In allen anderen Fällen ist in erster Linie wichtig, dass deine Schreibutensilien qualitativ hochwertig sind. Es ist durchaus möglich, mit einem schönen Block samt elegantem Stift Eindruck zu machen. Falls du beides allerdings nicht zuverlässig zur Hand hast, bist du mit dem iPad in der Regel besser bedient. Es sieht deutlich hochwertiger aus als die meisten Produkte aus dem Schreibwarenladen, und wenn du selbst für Qualität stehen möchtest, solltest du dich auch mit Qualität umgeben.

Digitales Arbeiten: Nutze die Möglichkeiten!

In diesem Zusammenhang noch ein wichtiger Tipp: Wenn du ein iPad nutzt und auf der sicheren Seite sein möchtest, solltest du unbedingt darauf achten, das Erstellen von Notizen anzukündigen. Damit verhinderst du, dass dein Kunde sich fragt, ob du möglicherweise aus Langeweile deine E-Mails checkst oder sonstigen privaten Angelegenheiten nachgehst, während er redet. Statt sich über dich zu ärgern, schenkt er dir seine ungeteilte Aufmerksamkeit, was dir wiederum die Möglichkeit gibt, seinen Bedürfnissen genau auf den Grund zu gehen.

Wenn du einigermaßen technikaffin bist, kannst du zusätzlich auch noch businessrelevante Apps nutzen, um deinen Kunden beispielsweise mit Animationen das zu erwartende Ergebnis vorzuführen. Die Möglichkeiten, mit moderner Technik Eindruck zu hinterlassen, sind vielfältig – du musst sie nur einsetzen.

Bist du flexibel genug, um dich mit den Chancen der digitalen Technik auseinanderzusetzen? Dann kannst du dir im Wettbewerb um die Kundengunst einen gewaltigen Vorsprung verschaffen! Nutze die Möglichkeiten des digitalen Arbeitens, um deine Erfolgsquote auszubauen und deine Angebote wirksam zu präsentieren!