What!? Embleme, Illustratoren, Adaptoren und Regulatoren

Die Körpersprache unterscheidet zwischen:

Embleme, Illustratoren

Diese Bewegungen ergänzen die Sprache bzw. verdeutlichen sie. Embleme stehen für sich alleine: Jemandem den „Vogel zeigen“. Freut man sich auf etwas, dann reibt man sich die Hände und hebt die Augenbrauen. Ist man unsicher, dann kratzt man sich am Kopf. Der Luftkuss.

Illustratoren verdeutlichen das Gesagte. Drei wichtige Punkte verstärke ich durch 3 ausgestreckte Finger, die ich zeige. Möchte ich eindeutig etwas verneinen, dann schüttle ich den Kopf oder stelle meine Handfläche auf und schiebe sie nach vorne – ein eindeutiges STOP Zeichen. Auch ein Verschränken der Arme, bei gleichzeitigem Zurückweichen des Körpers und ein Verschließen des Mundes können ein eindeutiges Signal für eine Verneinung sein. Oder ein „Nein, danke“ verstärke ich mit einem Hin- und Herfächern der aufgestellten Handfläche.

Adaptoren

Adaptoren erfolgen unbewusst und spiegeln die Emotionen wieder. Ein fokussierter Blick und schmale Lippen sind ein eindeutiges Zeichen für Ablehnung. Kommt die Zungenspitze kurz nach vorne, dann könnten wir etwas wegschieben. Es werden virtuelle Fusseln vom Körper gezupft oder wir putzen nicht vorhandene Krümel vom Tisch. Diese Gesten sind kaum zu kontrollieren.

Regulatoren

Dann gibt es noch die Regulatoren: diese nonverbalen Zeichen regeln den weiteren Gesprächsverlauf. Während ich spreche, verneine ich meine Aussage durch ein Schütteln des Kopfes. Ich nicke jemandem zu, um ihm zu signalisieren, dass ich einverstanden bin. Oder strecke den Arm mit nach oben gerichteten Handflächen nach vorne, um ihn aufzufordern fortzufahren.

Über all diese Gesten denken wir kaum nach und führen Sie oft unbewusst aus. Illustratoren, Embleme und Regulatoren können Sie aber auch bewusst und gezielt einsetzen.