Würdest du auch gerne mal mehr Arbeit an andere Menschen delegieren?

Endlich mal Aufgaben abgeben, um damit mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zu haben?

Willkommen im Club! Die meisten Menschen haben mehr Aufgaben auf der To-do-Liste, als sie realistisch betrachtet bewältigen können. Wie naheliegend wäre es da, Aufgaben mal abzugeben? Mal andere arbeiten zu lassen? To-Do’s und Verpflichtungen zu delegieren?

Doch vielen Menschen fällt es schwer, andere Menschen mit ihren Themen zu betrauen. Selbst Führungskräfte, die ja rein hierarchisch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, an die sie delegieren könnten, machen immer noch viel zu viel selbst. Studien zufolge verbringen sie rund 50 % ihrer Arbeitszeit mit Verwaltungskram oder operativem Geschäft. Nur in 13 % ihrer Arbeitszeit gehen sie ihrer Führungsrolle nach (Quelle: Lass Mal Andere Arbeiten, S. 15).

Warum wir nicht oft genug delegieren

Warum aber geben wir nicht öfters mal ab? Häufig, weil wir einfach noch nicht bereit sind!

Wie ist das bei dir? Finde mit unserem Gratis-Check heraus, wie gut Du bereits im Delegieren bist. Und was du brauchst, um wirklich wirkungsvoll und erfolgreich „Management by delegation“ zu betreiben.

Aus diesen vier Gründen klappt Delegieren meistens nicht

Innere Haltung: Manche Menschen möchten im tiefsten Inneren ihres Herzens gar keine Aufgaben abgeben – kein Wunder, dass Delegieren dann auch nicht klappt! Sie haben Angst, an Einfluss zu verlieren, nicht mehr wichtig zu sein oder sind ganz einfach immer neugierig auf alle anstehenden Aufgaben. Sie wollen nett sein, und anderen nicht zur Last fallen oder übeschätzen das eigenen Zeitbudget erheblich. Was immer es auch ist, was dich am Delegieren hindert: finde es heraus. Denn in den meisten Fällen gilt bei uns erwachsenen Menschen: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Fehlendes Faktenwissen: Immer wieder erlebe ich in meiner Arbeit als Coach oder Trainerin, dass Menschen im beruflichen aber auch im privaten Alltag zu wenig Aufgaben an Dritte abgeben, weil ihnen nötiges Faktenwissen fehlt.
Hast du dir beispielsweise schon mal Gedanken gemacht, welchen Wert – rein rechnerisch – eine Lebensstunde von dir hat? Und welchen – fiktiven – Betrag du verschleuderst, wenn du dich um unwichtigen Kram selbst kümmerst? Oder welchen Wert du vergeudest, wenn du Menschen in deinem Umfeld hättest, die deine Aufgabe sehr viel besser und schneller machen könnten als du? Aber du lässt sie nicht ran?

Wusstest du, dass es gerade im agilen Alltag wichtig ist, richtig zu delegieren? Sagen dir die Begriffe „Servant Leadership“, „OKR“ oder „Planning Poker“ etwas? Oder gibst du Aufgaben nicht wirklich gut ab, weil du die sieben Stufen der Delegation nicht kennst?

Keine klaren Prioritäten: Weißt du, welche Aufgaben, Verpflichtungen und Aktivitäten in deinem Alltag so wichtig, sind, dass sie nur von dir höchstpersönlich erledigt werden sollten? Häufig fehlt uns in unserer beruflichen Tätigkeit oder auch im privaten Alltag hier der klare Blick. Wir meinen, irgendwie immer für alles selbst zuständig zu sein. Und kommen deshalb gar nicht auf die Idee zu delegieren.

Fehlendes „Handwerkszeug“: Die letzte Hürde, die zu nehmen ist, wenn wir erfolgreich delegieren wollen ist das „Wie“. Denn selbst wenn du wirklich abgeben willst, manchmal steckt der Teufel im Detail und da ist es gut, die „Fünf Goldenen Prinzipien für erfolgreiches ‚Tu Du!’“ zu kennen.

  • Prinzip #1: Die richtige Aufgabe auswählen – welche Aufgaben sind überhaupt geeignet, um sie zu delegieren?
  • Prinzip #2: Die richtige Person auswählen – wer ist überhaupt geeignet, um diese Aufgabe zu übernehmen?
  • Prinzip #3: Richtig briefen – beispielsweise mit den 7 W-Fragen
  • Prinzip #4: Feedback geben – aber richtig!
  • Prinzip #5: Verantwortung abgeben- aber richtig!

Quelle: https://www.gluexx-factory.de/delegieren/